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Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie

Priddat, Birger P.: Zufall, Schicksal, Irrtum. Über Unsicherheit und Risiko in der deutschen ökonomischen Theorie vom 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 1. Marburg, Metropolis, 1993. 176 S., Kt., Neudruck 1999. #22444

Schmoller - ~ Die andere Ökonomie. Eine neue Einschätzung von Gustav Schmollers Versuch einer "ethisch-historischen" Nationalökonomie im 19. Jahrhundert. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 2. Marburg, Metropolis, 1995. 350 S., Kt. #22445
»Schmoller als theoriegeschichtliche Brache - Gustav von Schmoller: der Mann, das Werk, die Zusammenhänge - Zur Entwicklung des intellektuellen Stils der deutschen Nationalökonomie des frühen 19. Jahrhunderts vor Schmoller - Sittliche Ordnung. Über die Tendenzen zur "ethischen Ökonomie" im Deutschland des 19. Jahrhunderts - Schmoller I: Ökonomie, Geschichte und Ethik - Schmoller II: Athen und Berlin. Schmollers Auseinandersetzung mit H. von Treitschke zur "sozialen Frage". Die Idee intertemporaler Allokation - Schmoller III: Die "sociale Versicherung" - Zur Mikroökonomie der Macht: meritorischer und parafiskalischer Staat. Über die staatswirtschaftliche Disposition der deutschen Ökonomie des 19. Jahrhunderts - Was bleibt? Ein Resümee.«

~ Wert, Meinung, Bedeutung. Die Tradition der subjektiven Wertlehre in der deutschen Nationalökonomie vor Menger. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 3. Marburg, Metropolis, 1997. 324 S., Kt. #22446
»Joh. von Komorzynski: Der Werth in der isolirten Wirthschaft. Erich Streißler: Carl Menger, der deutsche Nationalökonom. Karl Milford: Hufeland als Vorläufer von Menger und Hayek. Jochen Schumann: Ansätze einer subjektivistischen Wertlehre und die Theorie der "inneren Güter" bei Heinrich von Storch. Peter Rosner: Reichtum und Wohlfahrt. Über einige Schwierigkeiten früher deutscher Ökonomie mit theoretischen Grundbegriffen. Beate Männel: Die objektive, ethische Gebrauchswerttheorie F. Friedländers. Birger P. Priddat: Der "Gattungswerth" oder die Moral der subjektiven Wertlehre in der deutschen Nationalökonomie. K. H. Rau, F. B. W. von Hermann, B. Hildebrand, G. W. F. Hegel und A. Wagner. Birger P. Priddat: Wert und Bedeutung. Bruch und Kontinuität Carl Mengers Werttheorie im Verhältnis zu seinen Vorgängern. Helge Peukert: War Carl Menger Subjektivist? Eine Kritik der Streißlerthese.«

Weber - Eisermann, Gottfried: Max Weber und die Nationalökonomie. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 4. Marburg, Metropolis, 1993. 264 S., Kt. #23627
Mit Personenregister.

Böhm-Bawerk - Tomo, Shigeki: Eugen von Böhm-Bawerk. Ein großer österreichischer Nationalökonom zwischen Theorie und Praxis. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 5. Marburg, Metropolis, 1994. 216 S., Kt. #26634
Dissertation, Innsbruck 1991. - Mit einem chronologischen Verzeichnis der Schriften von Böhm-Bawerk.

Herkner - Backhaus, Jürgen / Hanel, Johannes: Die Nachfolge. Ein Versuch über Heinrich Herkner, den Volkswirt. Mit einer Bibliographie und einem Porträt Herkners. Festgabe für Kurt G. A. Jeserich zum neunzigsten Geburtstage. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 6. Marburg, Metropolis, 1994. 226 (1) S., Kt. #26635
"Heinrich Herkner wurde 1917 der Nachfolger Gustav Schmoller's auf dessen außerordentlich einflussreichen Berliner Lehrstuhl und als Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik, den er während der folgenden 12 Jahre bis zum Niedergang des Vereins leitete. Dieses Buch zeichnet Leben und Werk des vor allem mit der Arbeiterfrage befassten Ökonomen nach. Im Blickpunkt steht die Frage, warum Herkner Schmoller beerbte, obwohl es prominentere Kandidaten hierfür gab, warum er nach dem Zweiten Weltkrieg rasch in Vergessenheit geriet und worin seine aktuelle Bedeutung liegt."

Baloglou, Christos: Die Vertreter der mathematischen Nationalökonomie in Deutschland zwischen 1838 und 1871. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 7. Marburg, Metropolis, 1995. 387 S., Kt. #27687
Dissertation, Frankfurt 1994.

Nau, Heino Heinrich (Hg.): Der Werturteilsstreit. Die Äußerungen zur Werturteildiskussion im Ausschuß des Vereins für Sozialpolitik (1913). Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 8. Marburg, Metropolis, 1996. 203 S., Kt. #36024
»Heino Heinrich Nau: Zwei Ökonomien. Die Vorgeschichte des Werturteilsstreits in der deutschsprachigen Ökonomik. - Die Beiträge von Jacob H. Epstein, Franz Eulenburg, Rudolf Goldscheid, Ludo Hartmann, Albert Hesse, Otto Neurath, Karl Oldenberg, Hermann Oncken, Walter Rohrbeck, Joseph Schumpeter, Othmar Spann, Eduard Spranger, Max Weber, Leopold von Wiese, Robert Wilbrandt.«

Schumpeter - Kesting, Peter: Zwischen Neoklassik und Historismus. Das ökonomische Werk Joseph A. Schumpeters aus methodologischer und theoriegeschichtlicher Perspektive. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 9. Marburg, Metropolis, 1997. 218 S., Kt. #50866
Dissertation, Hamburg 1997.

Janssen, Hauke: Nationalökonomie und Nationalsozialismus. Die deutsche Volkswirtschaftslehre in den dreißiger Jahren. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 10. Marburg, Metropolis, 1998. 662 S., Kt. # 29927
Dissertation, Hamburg 1997. - "In der Literatur zum Nationalsozialismus ist immer wieder behauptet worden, daß die Entwicklung, die zu Hitler geführt habe, den logischen Endpunkt der deutschen Geschichte darstelle. Diese These wird sowohl für die politische als auch für die Geistesgeschichte vertreten. Mit dem vorliegenden Beitrag geht der Autor der These vom deutschen Sonderweg für die Volkswirtschaftslehre nach. Gab es überhaupt so etwas wie eine nationalsozialistische Wirtschaftslehre, in welchen theoriegeschichtlichen Kontext haben wir diese einzuordnen und welchen Einfluß übte sie auf die Entwicklung in den dreißiger Jahren aus? War darüber hinaus die unter der Herrschaft des Nationalsozialismus dominierende ökonomische Lehre der "logische Höhepunkt" einer länger angelegten Sonderentwicklung in der deutschen Ökonomie? Aus dieser Perspektive sind Themen, Strömungen und Werke ausgewählt worden - es geht dem Autor weniger um die Fortschritte der Disziplin aus heutiger Sicht, sondern um damals wichtige Lehren und ihr Verhältnis zur nationalsozialistischen Herrschaft und Ideologie."

~ Nationalökonomie und Nationalsozialismus. Die deutsche Volkswirtschaftslehre in den dreißiger Jahren. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 10. 2. überarbeitete Auflage. Marburg, Metropolis, 2000. 716 S., Kt. #55574

~ Nationalökonomie und Nationalsozialismus. Die deutsche Volkswirtschaftslehre in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhundert. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 10. Dritte, überarbeitete Auflage. Marburg, Metropolis, 2009. 720 S., (2) S. Anz., Kt. #81041

~ Nationalökonomie und Nationalsozialismus. Die deutsche Volkswirtschaftslehre in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhundert. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 10. Vierte, überarbeitete Auflage. Marburg, Metropolis, 2012. 725 S., (3) S. Anz., Kt. #84764

Schmoller, Gustav: Historisch-ethische Nationalökonomie als Kulturwissenschaft. Ausgewählte methodologische Schriften. Herausgegeben von Hans Heinrich Nau. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 11. Marburg, Metropolis, 1998. 368 S., Kt. #50867
»Heino Heinrich Nau: Editorische Vorbemerkung. Politisches Ethos und sozialökonomisches Telos. Gustav Schmollers Konzept einer historisch-ethischen Nationalökonomie als Kulturwissenschaft. Gustav Schmoller: Eröffnungsrede zur Gründung des Vereins für Sozialpolitik am 8. Oktober 1872 in Eisenach. Die soziale Frage und der preußische Staat. Über Zweck und Ziele des Jahrbuch's (für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirthschaft im Deutschen Reich). Die Gerechtigkeit in der Volkswirthschaft. Gustav von Schönberg's Handbuch der politischen Ökonomie. Zur Methodologie der Staats- und Sozial-Wissenschaften. Wechselnde Theorien und feststehende Wahrheiten im Gebiete der Staats- und Sozialwissenschaften und die heutige deutsche Volkswirthschaftslehre. Werner Sombart's Der moderne Kapitalismus. Volkswirtschaft, Volkswirtschaftslehre und -methode.«

Schütze, Daniel: Kooperation zwischen Volkswirtschaftslehre und Jurisprudenz. Eine Analyse am Beispiel der deutschen Kartelldebatte vor 1914. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 12. Marburg, Metropolis, 1998. 278 S., 19 Fig., Kt. #50868
Dissertation, Frankfurt 1997.

Priddat, Birger: Produktive Kraft, sittliche Ordnung und geistige Macht. Denkstile der deutschen Nationalökonomie im 18. und 19. Jahrhundert. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 13. Marburg, Metropolis, 1998. 471 S., Kt. #30082
»Im Schatten Justis: Joh. Beckmann als Kommentator der Justi'schen "Policeywissenschaft"; Die "Practische" Seite des Cameralismus. Die natürliche Ordnung: Gesetzhaftigkeit des Wohlergehens; Physiokratische Ökonomie in Deutschland. Circulation des Geldes und steigende Auskommen: Der Hamburger Ökonom Johann Georg Büsch zum Ende des 18. Jahrhunderts. Poetische Weltfamilie / Schöne Haushaltung des Universiums; Novalis' Ökonomie aus seinen Fragmenten. Deutsche Bedenken an Adam Smith; Feder, Sartorius und der notwendige Staat. Das allgemeine Vermögen; Eine sublunare Theoriefigur in der deutschen Ökonomie: Von Justi über Hegel zu Schmoller. Kraft und Stoff; Graf von Soden's "energetische" Konzeption der Ökonomie: "Poesie der Bereicherungskunde". Volkswirthschaftspolizei bzw. -politik als Kunstlehre der Beamten-Juristen; Zur Theorie und Praxis der "angewandten Volkswirthschaftslehre" im frühen 19. Jh: K. H. Rau. Katastrophenblick und Wachstumswunsch; Die politische Ökonomie des M. A. Lips. Marktentwicklung und Infrastruktur; Friedrich List. Sittlichkeit als analytische Konsequenz des Laisser-Faire-Versagens; Bruno Hildebrand. Über W. Roscher's "historische Methode" der Nationalökonomie; Intention und Scheitern. Exkurs: Zur Einschätzung des methodischen Programms der deutschen Nationalökonomie im 19. Jh: Schmoller I. Die Richtigkeit volkswirthschaftlicher Tatsachen; Hans von Mangoldt. "Das zur äußeren Erscheinung gelangende Wirtschaftsleben"; Karl Knies' politische Ökonomie als komparativeKulturtheorie. Ökonomie als Kulturfortschritt; Carl Menger. Theorien des subjektiven Wertes in der deutschen Nationalökonomie. "Nationalökonomische Vertiefung der Rechtsphilosophie"; Adolph Wagner's rechtliche Theorie der Verteilung. Fin: was blieb? Schmoller II.«

Schlosser, Johann Georg: Xenocrates oder Ueber die Abgaben (1784). Herausgegeben von Rainer Klump. Mit Kommentaren von Hans Christoph Binswanger, Rainer Klump und Birger Priddat. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 14. Marburg, Metropolis, 2000. 170 (1) S., Kt. #53155
»Johann Georg Schlosser: Xenocrates oder Ueber die Abgaben (1784). Rainer Klump: Johann Georg Schlosser (1739-1799); Leben und Werk. Birger P. Priddat: Johann Georg Schlosser; Ein deutscher Antiphysiokrat. Hans Christoph Binswanger: Wachstum durch Imagination; J. G. Schlossers Theorie der imaginären Bedürfnisse. «

Beckmann, Ulf: Von Löwe bis Leontief: Pioniere der Konjunkturforschung am Kieler Institut für Weltwirtschaft. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 15. Marburg, Metropolis, 2000. 544 S., Kt. #55571
Dissertation, Hamburg 2000. - "Die 1926 von Adolf Löwe am Institut für Weltwirtschaft in Kiel gegründete Forschungsgruppe gehörte zu den interessantesten und innovativsten Ökonomen-Teams der Weimarer Republik. Da sie Konjunkturtheorien empirisch überprüften, zählen die Kieler Ökonomen zu den Pionieren der Konjunkturforschung in Deutschland. Erstaunlich ist, daß die Anfänge der Verbindung theoretischer und empirischer Forschung in der deutschsprachigen Volkswirtschaftslehre verbunden sind mit einer aus heutiger Sicht längst widerlegten marxistischen Konjunkturtheorie. Löwe war Anhänger der damals sehr populären Konjunkturtheorie Rosa Luxemburgs. Dennoch hielten die "Kieler" die Marktwirtschaft - trotz aller Kritik - für an und für sich funktionsfähig. Wenn die Marktwirtschaft im Sinne einer sozialen Marktwirtschaft reguliert werde, d.h. insbesondere die Ausschaltung der Monopole und die Milderung der Konjunkturschwankungen durch "Bändigung" des technischen Fortschritts, dann sei die Marktwirtschaft überlebensfähig. In diesem Sinne zählen die "Kieler" auch zu den Vorläufern der Idee einer sozialenMarktwirtschaft. Nicht zuletzt wird das Schicksal der Kieler Forschungsgruppe beschrieben, die ein Opfer der nationalsozialistischen Machtergreifung wurde. Da viele Mitglieder der Gruppe entweder Juden und / oder Sozialdemokraten waren, gehörten sie nach 1933 zu den ersten Verfolgten des Nazi-Regimes. Das "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" bedeutete auch für viele Kieler Ökonomen das Ende der wissenschaftlichen Laufbahn in Deutschland. Die Mehrzahl emigrierte und überlebte so die spätere Massenvernichtung durch die Nationalsozialisten. Die deutsche Volkswirtschaftslehre hätte nach 1945 ein höheres Niveau gehabt und noch mehr zur Lösung volkswirtschaftlicher Probleme beitragen können, wenn die Kieler Ökonomen nicht vertrieben worden wären."

Jessen - Schlüter-Ahrens, Regina: Der Volkswirt Jens Jessen. Leben und Werk. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 16. Marburg, Metropolis, 2001. 256 S., Kt. #59060
Dissertation, Hamburg 1999.

Roscher, Wilhelm: Über die Spuren der historischen Lehre bei den älteren Sophisten (1838). Herausgegeben, übersetzt, mit Erläuterungen und einem Anhang versehen von Leonhard Bauer, Hermann Rauchenschwandtner und Cornelius Zehetner. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 17. Marburg, Metropolis, 2002. 246 S., Kt. #63509
(Dissertation, Göttingen 1838),

Mises - Pallas, Carsten: Ludwig von Mises als Pionier der modernen Geld- und Konjunkturtheorie. Eine Studie zu den monetären Grundlagen der Austrian Economics. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 18. Marburg, Metropolis, 2005. 346 S., Kt. #66557
Dissertation, Hamburg 2004. - Mit Personenregister.

Sombart - Zweynert, Joachim / Riniker, Daniel: Werner Sombart in Rußland. Ein vergessenes Kapitel seiner Lebens- und Wirkungsgeschichte. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 19. Marburg, Metropolis, 2004. 158 S., Kt. #66084
"Werner Sombarts Wirkung in Rußland ist weitgehend unbekannt, obwohl er für vier Jahrzehnte zu den in Rußland meistgelesenen ausländischen Gelehrten gehörte und im Frühjahr 1914 eine viel beachtete Vortragsreise durch weite Teile des Zarenreichs unternahm. Zweynert und Riniker informieren über dieses vergessene, aber hochinteressante Kapitel in Sombarts Lebens- und Wirkungsgeschichte. Abgerundet wird die Studie durch zwei große Berichte, in denen Sombart seine Reiseeindrücke schildert, sowie neun Interviews mit ihm, die während seiner Reise in der russischen Tagespresse erschienen sind."

Janssen, Hauke: Russische Ökonomen in Deutschland (1910-1933). Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 20. Marburg, Metropolis, 2004. 227 S., Kt. #68776

Rieter, Heinz / Sirokorad, Leonid D. / Zweynert, Joachim (Hg.): Deutsche und russische Ökonomen im Dialog. Wissenstransfer in historischer Perspektive. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 21. Marburg, Metropolis, 2005. 368 S., Kt. #71342
»Leonid Dmitrieviè Sirokorad: Deutsche Einflüsse auf die russische Wirtschaftswissenschaft im Kontext der russischen Bildungspolitik im 18. und frühen 19. Jahrhundert. Nadezda Nikolaevna Michajlova: Der deutsche Kameralismus und das Staatsverständnis im russischen ökonomischen Denken des 19. Jahrhunderts. Anton Leonidoviè Dmitriev: Heinrich von Storch's Werk aus russischer Sicht. N. A. Storch: Biographischer Abriß der wissenschaftlichen und dienstlichen Tätigkeit Andrej Karloviè Storchs. Michail Georgieviè Pokidèenko: Ivan K. Babst als Pionier der historistischen Ökonomik in Rußland. Irina Nikolaevna Äilinkova: Der Einfluß der deutschen Historischen Schulen auf die russische Diskussion über das Kleingewerbe. Vincent Barnett: D. I. Mendeleev, Russian Protectionism and German Political Economy. Sergej Michajloviè Vinogradov: Iosif Michajloviè Kuliser und die deutschen Historischen Schulen. Sadamu Kojima: Reception of Max Weber's works in early 20th century Russia in relation to the "Max Weber- Renaissance in Russia" at the close of the 20th century. Ulf Beckmann: Der Einfluß von Michail Tugan-Baranowsky auf die deutsche Konjunkturforschung im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Irina P. Gurova: Russische Übersetzungen deutschsprachiger nationalökonomischer Werke bis zum ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Jurij V. Latov und Daniel Riniker: Eine Bibliographie russischer Übersetzungen deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Monograpien.«

Brentano, Lujo: Konkrete Grundbedingungen der Volkswirtschaft. Herausgegeben und eingeleitet von Hans G. Nutzinger. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 22. Marburg, Metropolis, 2003. 435 S., Kt. #66082
"Als Band 1 einer dreibändigen Werkauswahl des Münchener Ökonomen und Sozialpolitikers Lujo Brentano (1844-1931) erscheint eine vollständig durchgesehene und mit einer Einleitung versehene Neuausgabe seiner erstmals 1924 veröffentlichten Studie, in der Brentano sowohl den unzureichenden Empiriebezug der vorwiegend theoretisch-naturwissenschaftlich argumentierenden Grenznutzenschule als auch die unzureichende theoretische Erfassung ökonomischer Zusammenhänge in den Darstellungen der Jüngeren Historischen Schule zu vermeiden trachtet. In einer Situation unfruchtbaren Kampfes zwischen zwei doktrinären Extrempositionen zeigte Brentano, dass die theoretische Erfassung wirtschaftlicher Fragen und die empirische Sättigung des Untersuchungsgegenstandes sich nicht etwa wechselseitig ausschließen müssen, sondern fruchtbar ergänzen können. ..."

~ Mein Leben im Kampf um die soziale Entwicklung in Deutschland. Herausgegeben und eingeleitet von Richard Bräu und Hans G. Nutzinger. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 23. Marburg, Metropolis, 2004. 518 S., Kt. #68777
"Als die Autobiografie Lujo Brentanos kurz vor seinem Tod erschien, konnte er auf sechs Jahrzehnte aktiven wissenschaftlichen und politischen Lebens zurückblicken. Als Professor nacheinander an den Universität in Breslau, Straßburg, Wien, Leipzig und München tätig, entfaltete er vom Katheder und im wesentlich von ihm initiierten Verein für Sozialpolitik eine umfangreiche sozialpolitische und -reformerische Tätigkeit. Brentano war dabei einer der wenigen ,liberalen Sozialreformer", für die Sozialpolitik und Arbeitsrecht nicht einfach paternalistischer Schutz der Schwächeren bedeutete, sondern die gerade umgekehrt im Sinne eines konsequent praktizierten Liberalismus durch eine Gestaltung der Ordnungsbedingungen vor allem die abhängig Beschäftigten und deren Interessenvertretungen in den Stand setzen wollten, als gleichberechtigte und artikulationsfähige Verhandlungspartner gegenüber Wirtschaft und Staat aufzutreten. ..."

~ Der tätige Mensch und die Wissenschaft von der Wirtschaft. Schriften zur Volkswirtschaftslehre und Sozialpolitik (1877-1924). Herausgegeben von Richard Bräu und Hans G. Nutzinger. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 24. Marburg, Metropolis, 2006. 471 S., Kt. #71343
»1. Die soziale Frage und die akademische Jugend. Zu welchem Ende studiert man Nationalökonomie? 2. Theoretische Grundlagen. Zur Methodologie der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Forschung. 3. Arbeiterbewegung - Arbeitsverhältnisse - Arbeitsrecht. 4. Freihandel und Schutzzoll. 5. Rückblick. Der Kapitalismus und Wandel.«

Müller - Harada, Tetsushi: Adam Müllers Staats- und Wirtschaftslehre. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 26. Marburg, Metropolis, 2004. 149 (1) S., Kt. #68226
"Adam Müller (1779-1829) steht den preußischen Reformen, mit denen Anfang des 19. Jh. der Boden für die kapitalistische Modernisierung bereitet wird, kritisch gegenüber. Seine Forderung nach einer natürlichen, selbstregulierenden Entwicklung, die nicht durch äußere Eingriffe gestört werden soll, schon gar nicht durch die staatliche Einführung des Manufakturwesens im Interesse einer zentralistischen Machtausübung, wirft die Frage nach dem Verhältnis von Müllers Wirtschaftsdenken und dem Smithschen "system of natural liberty" auf. Diese Fragestellung steht im Mittelpunkt der Arbeit Haradas zu Leben und Werk Adam Müllers."

Dietzel - Kasprzok, Carsten: Der Sozialökonom Heinrich Dietzel. Ein deutscher Klassiker. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 27. Marburg, Metropolis, 2005. 494 S., Kt. #68778
Dissertation, Hamburg 2004. - Mit Personenregister. - "Heinrich Dietzel war zu Lebzeiten ein hoch angesehener Gelehrter, der sich aber von keiner der damals in Deutschland dominierenden wirtschaftswissenschaftlichen Schulen vereinnahmen ließ. Sein Denken wurzelte hauptsächlich in der englischen Klassik und im Liberalismus. Kasprzoks Studie fügt dem Bild, das man sich heutzutage von der Ökonomik in Deutschland um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert macht, viele Facetten hinzu, indem er erstmals Dietzels Leben beschreibt und sein Werk, insbesondere seine Beiträge zur Methodologie, Wirtschaftstheorie, Ideengeschichte, Wirtschaftspolitik und Finanzwissenschaft, analysiert und würdigt."

Klausinger, Hans G. (Hg.): Machlup, Morgenstern, Haberler, Hayek und andere. Wirtschaftspublizistische Beiträge in kritischer Zeit (1931-1934). Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 28. Marburg, Metropolis, 2005. 387 S., Kt. #71344
"Die Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er-Jahre bedeutete für die einem strikten Wirtschaftsliberalismus verpflichteten Anhänger der Österreichischen Schule der Nationalökonomie eine besondere Herausforderung, wurde die Krise doch in weiten Kreisen als Beweis für das Versagen des kapitalistischen Wirtschaftssystems und seines liberalen Regelwerkes betrachtet. Demgegenüber sahen die "Austroliberalen" die Krisenursache gerade in dem um sich greifenden staatlichen Interventionismus und forderten als Rezept der Krisenbewältigung die Rückkehr zu den bewährten, von der Mentalität des Goldstandards geprägten liberalen Regeln. Diesen Kampf gegen expansionistische Krisenpolitik und die Gefahr des "Inflationismus" einerseits und für Freihandel und freie Märkte anderseits, der aus heute herrschender Sicht zumindest in manchen Aspekten als verfehlt beurteilt wird, führten sie nicht nur auf wissenschaftlicher Ebene, sondern auch in der Tagespresse mit Diskussionsbeiträgen zu den aktuellen Problemen der (österreichischen und internationalen) Wirtschaftspolitik. Diesen bislang weitgehend vernachlässigten journalistischen Schriften widmet sich dervorliegende Band. Er versammelt eine ausführlich kommentierte Auswahl der von Fritz Machlup, Oskar Morgenstern, Gottfried Haberler, Friedrich August Hayek und von anderen zum Teil anonym publizierten Beiträge und Glossen aus der Zeit von 1931 bis 1934, die im Neuen Wiener Tagblatt erschienen sind und nun zum ersten Mal wiederabgedruckt und damit der wissenschaftlichen Diskussion zugänglich gemacht werden."

Friedman - Janssen, Hauke: Milton Friedman und die "monetaristische Revolution" in Deutschland. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 29. Marburg, Metropolis, 2006. 155 S., Kt. #87935

Blümle, Gerold: Wirtschaftsgeschichte und ökonomisches Denken. Ausgewählte Aufsätze. Herausgegeben von Nils Goldschmidt und Dorothea Schmidt-Klau. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 30. Marburg, Metropolis, 2007. 373 S. #76293
"Gerold Blümle, langjähriger Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg, verbindet in seinen Schriften die theoretische ökonomische Analyse mit grundlegenden wirtschafts- und theoriegeschichtlichen Fragestellungen. In dieser Kombination entstehen Beiträge, die abseits der bekannten ökonomischen Pfade zu ungewohnten Blickwinkeln und neuen Einsichten führen. Der von Nils Goldschmidt und Dorothea Schmidt-Klau herausgegebene Band versammelt ausgewählte Aufsätze von Gerold Blümle aus mehr als drei Jahrzehnten. Der Bogen, den diese Aufsätze spannen, ist weit; er reicht von frühen Arbeiten zur Verteilungstheorie über wachstums- und konjunkturtheoretische Arbeiten bis hin zu wirtschaftsgeschichtlichen Studien und dogmenhistorischen Portraits. Das Credo seiner Forschungen ist dabei aber immer sichtbar: Die Volkswirtschaftslehre sollte eine lebensdienliche Wissenschaft sein, die theoretisches und historisches Denken miteinander verknüpft."

~ Wirtschaftsgeschichte und ökonomisches Denken. Ausgewählte Aufsätze. Herausgegeben von Nils Goldschmidt und Dorothea Schmidt-Klau. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 30. Zweite erweiterte und durchgesehene Auflage. Marburg, Metropolis, 2008. XXX 426 S., Kt. #81176
»1. Entwicklung, Bedeutung, Gegenstand und Methode der Verteilungstheorie (1975). 2. Wachstum und Konjunktur bei Differenzgewinnen - Ein Schumpeter-Modell der wirtschaftlichen Entwicklung (1989). 3. Der Fortschrittsglaube der Ökonomen - Gefahr oder Hoffnung? (1984). 4. Norm oder ökonomisches Gesetz? Eine grundsätzliche Frage, diskutiert am Vergleich der Einkommensverteilung in Deutschland und Frankreich (2000). 5. Vertrauen als volkswirtschaftliche Rahmenbedingung und Determinante des Marktverhaltens: Ein deutsch-französischer Vergleich (mit Christof Schoser) (2002). 6. Überlegungen zu den Bestimmungsgründen der wirtschaftlichen Entwicklung bis zur industriellen Revolution in Europa: Eine dogmen- und wirtschaftsgeschichtliche Betrachtung (1994). 7. Wirtschaft und Wirtschaftspolitik im Land Baden 1945-1952 (1999). 8. Sozialpolitik als Technik? Die Entstehung einer ökonomischen Soziallehre und die Grenzen ihrer Anwendbarkeit - Lehren aus der Theoriegeschichte (mit Nils Goldschmidt) (2003). 9. Leben und Werk von Robert Liefmann (mit Nils Goldschmidt) (2003/2005). 10. Freiheit und Norm bei Walter Eucken (2000). 11. "Wissenschaft im Stile Schmollers". Zur Dialektik der Methoden in der Ökonomik (2004). 12. Die ökonomische Theorie der französischen Spielkarte (1982). 13. Ungewißheit und Verteilung in marktwirtschaftlichen Ordnungen. Funktion und Berechtigung des Gewinns in marktwirtschaftlichen Ordnungen unter Berücksichtigung von Ungewißheit (1980). 14. "In Erinnerung an ...". Ausgewählte Zeitungsartikel zu großen Gestalten der Theoriegeschichte (mit Nils Goldschmidt): Hermann Heinrich Gossen (2004). Bernard Mandeville (2005). Heinrich von Stackelberg (2005) John Stuart Mill (2006). Thorstein Veblen (2007). 14. Ausgewählte Buchbesprechungen. Bibliographische Nachweise. Personenregister.«

Blumenthal, Karsten von: Die Steuertheorien der Austrian Economics. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 31. Marburg, Metropolis, 2007. 436 S., Kt. #76294
Dissertation, Hamburg 2006. "Die Steuertheorien der Österreichischen Schule der Nationalökonomie haben die zeitgenössische Finanzwissenschaft wesentlich beeinflusst, sind aber von der ideengeschichtlichen Forschung bisher kaum beachtet worden. Dabei hat die Schule nicht nur so hervorragende Steuertheoretiker wie Robert Meyer und Emil Sax hervorgebracht, sondern auch eine spezifisch "österreichische" Steuertheorie entwickelt, die auf der Basis der Mengerschen subjektiven Werttheorie neue Antworten auf die (ur-)alten Fragen zur Gerechtigkeit und zur Effizienz der Besteuerung geboten hat. Meyer formuliert eine Neudeutung der Opfertheorie auf marginalistischer Grundlage. Die beeindruckendste Leistung vollbringt Sax, der ein komplexes ökonomisches Theoriegebäude entwickelt, das die Effizienz der Besteuerung ins Zentrum stellt. Dies ist für die zeitgenössische deutschsprachige Finanzwissenschaft, deren Schwerpunkt auf Gerechtigkeitsfragen und auf der Lösung praktischer Besteuerungsprobleme liegt, eine geradezu revolutionäre Tat. So verwundert es nicht, dass Sax' Werk zwar in Italien und Schweden intensiv rezipiert wird, in Deutschland aber weitgehend auf Ablehnung stößt und innerhalb derÖsterreichischen Schule nur von Wieser aufgearbeitet wird. Nach dem ersten Weltkrieg bietet Schumpeters interdisziplinärer Zugang zu steuertheoretischen Fragen neue Sichtweisen auf die Steuertheorie, die bis heute die Forschung anregen. Neben der ökonomischen Deutung verfolgt er soziologische, evolutorische und historische Ansätze, um die Wirkung der Besteuerung zu erfassen. Mises dagegen basiert seine Beurteilung der Besteuerung auf seinem liberalen Credo - das sich allerdings keineswegs als schultypisch erweist.Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Beiträge die Vertreter der Österreichischen Schule zur Steuertheorie geleistet haben und inwieweit sich daraus eine eigenständige ,österreichische" Steuertheorie entwickelt hat. Sowohl die ideengeschichtlichen Einflüsse auf die Schule als auch die Wirkung, die die Schulvertreter auf das finanzwissenschaftliche Denken gehabt haben, werden analysiert. Der Zeitraum der Untersuchung erstreckt sich von den Anfängen der Schule in den 1880er Jahren bis ihrem Zerfall in den 1930er Jahren."

Brentano, Lujo: Der wirtschaftende Mensch in der Geschichte (1923). Herausgegeben und eingeleitet von Richard Bräu und Hans G. Nutzinger. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 32. Marburg, Metropolis, 2008. 365 S., Kt. #79140
»Die klassische Nationalökonomie. Ethik und Volkswirtschaft in der Geschichte. Die wirtschaftlichen Lehren des christlichen Altertums. Die Kirche und die Entwicklung zur Freiheit. Zur Genealogie der Angriffe auf das Eigentum. Die Anfänge des modernen Kapitalismus. Über Begriff und Wandlungen der Wirtschaftseinheit. Über den vierten Kreuzzug. Handel und Puritanismus. Judentum und Kapitalismus. Register.«

Thünen - Engelhardt, Werner W.: Johann Heinrich von Thünen als Vordenker einer Sozialen Marktwirtschaft. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 33. Marburg, Metropolis, 2008. 356 S., Kt. #78565

Röpke - Rieter, Heinz / Zweynert, Joachim (Hg.): "Wort und Wirkung". Wilhelm Röpkes Bedeutung für die Gegenwart. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 34. Zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage. Marburg, Metropolis, 2010. 246 S., (2) S. Anz., Kt. #82755
»Beiträge von Heinz Rieter, Joachim Zweynert, Bernhard Vogel, Joachim Starbatty, Hans Jörg Hennecke, Alfred Schüller, Nils Goldschmidt, Elisabeth Allgoewer, Helge Peukert, Tim Petersen und Michael Wohlgemuth.«

Thünen, Johann Heinrich von: Briefe. Zusammengestellt und bearbeitet von Gunther Viereck. Herausgegeben von der Thünen-Gesellschaft und dem Thünen-Museum Tellow in Verbindung mit Ilona Buchsteiner und Wolf D. Gruner. Eingeleitet von Heinz Rieter. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 35. Marburg, Metropolis, 2011. 1020 S., mehr. Abb., (3) S. Anz., gr.okt., Pp. #81084
"... enthält in vollem Wortlaut und chronologischer Reihenfolge alle bislang bekannten 366 Briefe, Brieffragmente und Briefkonzepte Thünens. Gunter Viereck hat sie sorgfältig transliteriert, dokumentiert und kommentiert. Verzeichnisse, in denen alle genannten Personen und Orte erläutert werden, ergänzen die Edition ..."

Mann - Ahrend, Julia C(hristin): Fritz Karl Mann. Ein Pionier der Finanzsoziologie und der Theorie der Parafiski im Schnittfeld deutscher und amerikanischer Wissenschaftskultur. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 36. Marburg, Metropolis, 2010. 360 S., (3) S. Anz., Kt. #82570
Dissertation, Hamburg 2009.

Reichmann, Werner: Die Disziplinierung des ökonomischen Wandels. Soziologische Analysen der Konjunkturforschung in Österreich. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 37. Marburg, Metropolis, 2010. 226 S., Kt. #82569

Brentano - Seewald, Michael: Lujo Brentano und die Ökonomien der Moderne. Wissenschaft als Erzählung, Empirie und Theorie in der deutschen ökonomischen Tradition (1871-1931) Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 38. Marburg, Metropolis, 2010. 338 S., Kt. #82568

Hilferding - Greitens, Jan: Finanzkapital und Finanzsysteme. "Das Finanzkapital" von Rudolf Hilferding. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 40. Marburg, Metropolis, 2012. 513 S., Kt. #84414
(Dissertation, Frankfurt 2011). - "Durch die andauernde Finanzkrise seit dem Jahr 2008 hat die Kritik am Finanzkapital und an der "Macht der Banken" deutlich zugenommen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach dem Verhältnis zwischen dem Finanzsystem und der "Realwirtschaft" wieder neu. Rudolf Hilferdings 1910 veröffentlichte Schrift "Das Finanzkapital" ist der Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Analyse der "Macht der Banken" im deutschsprachigen Raum. Wegen der bis heute großen Bedeutung und Wirkung dieser Arbeit ermöglicht das Verständnis von Hilferdings Werk auch unsere gegenwärtigen Vorstellungen hierzu besser zu begreifen. Um dies zu erreichen wird Hilferdings Schrift in dieser Arbeit nicht nur in seiner theoretischen Argumentation nachvollzogen und bewertet, sondern sie wird in seinen wirtschaftsgeschichtlichen, theoriegeschichtlichen und biographischen Zusammenhang gestellt. Dadurch entsteht ein umfänglicher Blick auf diesen Klassiker der Nationalökonomie."

~ - ~ Finanzkapital und Finanzsysteme. "Das Finanzkapital" von Rudolf Hilferding. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 40. 2. überarbeitete Auflage. Marburg, Metropolis, 2018. 520 S., Kt. #88098

Schulz, Jan Pieter: Finanzwissenschaft im deutschsprachigen Raum und in den Vereinigten Staaten, 1865-1917: Ursprung, Inhalt, Wissenschaftstransfer. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 41. Marburg, Metropolis, 2013. 604 S., Kt. #85347
Dissertation, Hohenheim 2013. - "Die deutschsprachige Volkswirtschaftslehre und ihr US-amerikanisches Pendant weisen in der Zeit zwischen dem nordamerikanischen Bürgerkrieg und dem Ersten Weltkrieg vielfältige Verbindungen auf. Dies gilt auch für einzelne Teilaspekte der Finanzwissenschaft als Bestandteil der Volkswirtschaftslehre. Die Finanzwissenschaft ist nur selten Gegenstand theoriegeschichtlicher Untersuchungen. Vor allem die Geschichte der Finanzwissenschaft in den Vereinigten Staaten ist bislang kaum erforscht. Mittels einer systematischen Darstellung der deutschsprachigen und US-amerikanischen Finanzwissenschaft sowie einer Untersuchung des Wissenschaftstransfers vom deutschsprachigen Raum in die Vereinigten Staaten im Zeitraum 1865 bis 1917 schließt der Autor wesentliche Lücken in der theoriegeschichtlichen Literatur. Der Autor wählt hierzu einen breiten Ansatz. Da wissenschaftliche Ideen häufig dem Problem der historischen Spezifität unterliegen, wird die volkswirtschaftliche Theoriegeschichte als Bestandteil der Kultur- und Geistesgeschichte verstanden. Dementsprechend wird die Darstellungder Finanzwissenschaft der einzelnen theoretischen Strömungen eingebettet in den jeweiligen geistesgeschichtlichen und wirtschaftstheoretischen Kontext. Von Relevanz sind außerdem die politische Geschichte und die Geschichte der wissenschaftlichen Institutionen der Nationalökonomie. Im deutschsprachigen Raum bilden sich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts verschiedene Forschungsprogramme heraus. Behandelt werden die Finanzwissenschaft des historistischen Forschungsprogramms, die Finanzwissenschaft des Forschungsprogramms der Österreichischen Schule sowie die finanzwissenschaftlichen Ansätze weiterer Ökonomen, die außerhalb dieser wissenschaftlichen Gemeinschaften arbeiten. Hierzu zählen insbesondere Lorenz von Stein sowie die Vertreter des Staatssozialismus. In den Vereinigten Staaten bilden sich in diesem Zeitraum das klassisch-neoklassische Forschungsprogramm und der US-amerikanische Zweig des historistischen Forschungsprogramms heraus. Auch deren Finanzwissenschaft wird untersucht. Eine Geschichte des Wissenschaftstransfers vom deutschsprachigen Raum in die Vereinigten Staaten bildet den Abschluss der Untersuchung. Die Rezeptionsgeschichte zeigt, dass wichtige Werke der deutschsprachigen Finanzwissenschaft in den Vereinigten Staaten präsent sind. Beim Werdegang der Vertreter des US-amerikanischen Zweigs des historistischen Forschungsprogramms, aber auch bei einigen jüngeren Vertretern des klassisch-neoklassischen Forschungsprogramms bestehen engeVerbindung zum deutschsprachigen Raum. Nicht für alle deutschsprachigen Finanzwissenschaftler sind jedoch Lehrer-Schüler-Beziehungen oder die Rezeption nachweisbar. Es gab somit einen Wissenschaftstransfer. Er vollzog sich in allen Teilen der Finanzwissenschaft. Die US-amerikanische Finanzwissenschaft ist jedoch kein Abbild der Finanzwissenschaft im deutschsprachigen Raum."

Stillich - Pierenkemper, Toni: Oskar Stillich (1872-1945). Agrarökonom, Volkswirt, Soziologe. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 42. Marburg, Metropolis, 2013. 269 S., Kt. #85346
"Bei nur wenigen Nationalökonomen stehen bis heute Bekanntheitsgrad und wissenschaftliches Oeuvre in einem derartigen Missverhältnis wie bei Oskar Stillich. Dieser, zunächst als Agrarökonom ausgebildet, widmete sich im Laufe seines Forscherlebens zunehmend Fragen der Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland, vom späten Kaiserreich bis zum Ende des Nationalsozialismus. Dabei hinterließ er ein umfangreiches wissenschaftliches Werk von nahezu fünfzig separaten Schriften sowie zahlreiche Artikel, in denen er in kompetenter Weise zu brennenden Fragen seiner Zeit Stellung nahm. Dabei geriet er wegen seiner kritischen Analysen in vielfältiger Weise in Konflikt zu den herrschenden Meinungen und Mächten. Als sozialdemokratisch orientierter Autor und Pazifist entwickelte er nicht nur eine kritische Distanz zu den traditionellen Eliten, sondern geriet sehr bald auch in Konflikt mit den nationalen Kräften und in eine strikte Gegnerschaft zu den Nationalsozialisten. Nach deren Machtergreifung wurde er mit einem Publikationsverbot belegt, ging in die innere Emigration und schrieb dort gegen den nationalsozialistischen Ungeist an. Diese Arbeiten wurden natürlich niemals publiziert und werden hier erstmals öffentlich gemacht. DasLeben Oskar Stillichs sowie Gegenstand und Methoden spiegeln in vielfältiger Weise Tragik und Brüche der deutschen Geschichte vom Kaiserreich bis zum Ende des "Dritten Reich". Zugleich gibt es darüber Auskunft in wieweit ein aufrechter Intellektueller unter diesen Umständen arbeiten konnte und schließlich scheitern musste."

Glaeser, Johannes: Der Werturteilsstreit in der deutschen Nationalökonomie. Max Weber, Werner Sombart und die Ideale der Sozialpolitik. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 43. Marburg, Metropolis, 2014. 367 S., Kt. #86366

Rieter, Heinz: Ökonomische Theoriegeschichte im zeithistorischen Kontext. Ausgewählte Aufsätze. Herausgegeben von Elisabeth Allgoewer, Carsten Kasprzok und Joachim Zweynert. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 44. Marburg, Metropolis, 2014. 446 S., (3) S. Anz., gr.okt., Pp. # 86367

Sommer - Lampalzer, Ute: "... die ökonomische Theorie in einen breiteren philosophischen Rahmen stellen ..." Das Lebenswerk von Louise Sommer (1889-1964). Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 45. Marburg, Metropolis, 2014. 361 S., Kt. #86365
Dissertation, Hamburg 2013.

Cohn - Steyer, Mario: Ökonomie als konnotative Theorie. Zur Methodologie von Gustav Cohns historisch-ethischer Nationalökonomie. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 46. Weimar, Metropolis, 2016. 217 S., Kt. #87934

Rodbertus - Fehlberg, Frank: Arbeitswert und Nachfrage. Die Sozialökonomik von Karl Rodbertus zur Einführung. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 47. Weimar, Metropolis, 2016. 405 S., Kt. #87933
Dissertation, Chemnitz 2015.

Müller - Kozik, Walther: Adam Müllers "Elemente der Staatskunst". Ein früher institutionenökonomischer Ansatz. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie, Band 48. Weimar, Metropolis, 2018. 220 S., Kt. #87932