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Schütte-Lanz - Schütte, Johann (Hg.): Der Luftschiffbau Schütte-Lanz 1909-1925.
München und Berlin, Druck und Verlag von R. Oldenbourg, 1926. (7), 152 S., 6 (3 mehrf.) gef. Taf., zahlr. Abb. u. Fig., gr.qt., Ln., Ebd. u. erste Bl. m. kl. Druckst., kl. Gebr.sp.      #28809   €350.-

"... befasste sich mit dem Bau von Luftschiffen, später auch von Flugzeugen und Automobilen. Es war die größte deutsche Konkurrenz Ferdinand von Zeppelins auf dem Gebiet des Starrluftschiff-Baus vor und während des Ersten Weltkriegs. Obgleich aber die Schütte-Lanz-Luftschiffe den Zeppelinen in vielerlei Hinsicht überlegen waren, konnte der Luftschiffbauer nie Zeppelins Erfolge feiern. Das Unternehmen wurde vom Industriellen Karl Lanz und dem Ingenieur Johann Schütte am 22. April 1909 in Rheinau gegründet. Die Produktionsstätte wurde in Brühl bei Mannheim angesiedelt. Der Hauptunterschied der Luftschiffe gegenüber jenen vom Zeppelin-Typ lag in ihrem Konstruktionswerkstoff. Das Gerippe bestand aus Holz. Erst später wurden für die Nachkriegszeit vier Verkehrsluftschiffe und ein Forschungsluftschiff geplant, die wie die Zeppelin-Luftschiffe ein Duraluminium-Skelett erhalten sollten. Bis dahin hatte die Luftschiffbau Schütte-Lanz allerdings ausschließlich Militärluftschiffe gefertigt, in ihrem Werk in Zeesen in Brandenburg wurden auch ca. 500 Flugzeuge gebaut. Nach dem Ersten Weltkrieg musste 1922 gemäß den Bestimmungen des Versailler Vertrages die Produktion eingestellt werden. Dies bedeutete das Aus für die Firma im Luftschiffbau und die Luftschiffbau Schütte-Lanz wurde 1925 aufgelöst. ..."

[ Technik Firmengeschichte Luftfahrt Festschrift Ort7+ Ort681 Ort687 Ort157 Zeit1909 -Zeit1925
P| Karl Lanz J| 1926 N| Johann Schütte / Schuette Johann ; Luftschiffbau Schuette-Lanz 1925



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